|
Die öffentliche Kunst
entsteht kontextbezogen. Sie entwickelt sich im Dialog mit, manchmal auch in Opposition zu, den Gegebenheiten der Architektur, des Raumes und der Bestimmung des Gebäudes. Sie ist immer ortsbezogen und kann daher nicht an andere Orte transponiert werden. Deshalb hat sie ein vielfältiges Erscheinungsbild. Anders als die Bildobjekte aus meinem Atelier, ist sie immer konzeptionell.
Die Kunst in öffentlichen Räumen kann integrativ oder kontrapunktuell sein, sie kann den Raum energetisch aufladen. Sie kann sich in Gegensatz zur Architektur stellen, oder das gesamte Ambiente akzentuieren. Die Kunstabsicht der Expertin muß immer in Übereinstimmung mit dem Betrachter gebracht werden, ob Nutzer der Gebäude oder Entscheidungsgremien, da sie sonst nicht entstehen kann.
|